70 Jahre Kinderchor - Tradition bewahren, Liedgut pflegen, Freude bereiten

                                                    Aufruf:

                          70 JAHRE  MDR KINDERCHOR

                                - GEGRÜNDET ALS -

                       RUNDFUNK-KINDERCHOR LEIPZIG

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                                 Bitte vormerken:

24.03.2018 LEIPZIG - KONGESSHALLE - "Kindergeburtstag"

                                             &

24.03.2018 Leipzig - Gohliser Schlösschen - Festlicher Empfang

        Unser Chor wird 70 Jahre alt!  

       Du warst dabei?  Du bist dabei?

            An welche Erlebnisse im Chor erinnerst Du Dich?

Einige Erinnerungen, die bei der Anmeldung übermittelt wurden:

Es war einfach eine schöne Zeit und hat viele meiner Eigenschaften, wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Teamgeist, geprägt. Diese Jahre waren ein toller Bestandteil meiner Kindheit.

Die Chorzeit hat meine ganze Kindheit geprägt, ebenso die Freude am weiteren Musizieren. Unser Dr. Sandig war für uns eine große Persönlichkeit, die uns trotz Strenge auch väterlich vertraut war. An ihm habe ich oft spätere Chorarbeit gemessen. Bei der täglichen musikalischen Arbeit mit Kindern mit Behinderung konnte ich aus dem großen Fundus des Chores schöpfen. Seit 48 Jahren singe ich im Bachchor Ilmenau. Viele Oratorien, Kantaten, Motetten und andere Werke lernte ich dadurch kennen.

Ich war viele Jahre Mitglied im kleinen und großen Kinderchor. Viele schöne Erinnerungen sind verbunden mit Rundfunkaufnahmen, Fernsehsendungen und Konzerten. Natürlich auch die vielen Chorproben und die Mitwirkung in der Oper "Sandhogs" und mehrere Jahre in "Hänsel und Gretel" (erst im Kleinen Haus, dann in der Großen Oper).

... Freitag, der 12.12.1986. Eigentlich sollten 2 Busse um 15.00 Uhr ab dem Funkhaus in der Springerstraße nach Berlin fahren und uns zu einem Konzert anlässlich einer wissenschaftlich-propagandistischen
Konferenz zum Thema „Johannes R. Becher und der Kulturbund“ mit über 300 Teilnehmern – incl. Gästen aus der UdSSR und Bulgarien – bringen, bei dem wir – ausnahmsweise – den gesamten
Zyklus „Neue deutsche Volkslieder“ singen sollten und durften. Schon wegen des Programms sollte es ein außergewöhnlicher Auftritt werden. Die Busse kamen allerdings erst gegen 15.30 Uhr am Funkhaus an, und da es dann auch noch ein Weilchen dauerte, bis alle und alles in den Bussen
verstaut war, fuhren wir also mit einiger Verspätung in Leipzig ab. Hinzu kam dann eine kurze notwendige Pause auf der Autobahn. Kurz vor Berlin sahen wir ganz nah rechts neben der Autobahn – und somit direkt neben uns – plötzlich ein riesiges Feuer. Es war etwa gegen 17.30 Uhr, als wir daraufhin von der Autobahn abfahren mussten und umgeleitet wurden. Von der Autobahnbrücke konnten wir dann im Dunkeln noch die massenhaften Blaulichter von Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen sehen. Wir rätselten, was passiert sein könnte – keiner konnte es sich vorstellen, aber aufgrund des riesigen und so nahen Feuers waren wir alle mächtig geschockt. Eigentlich sollten wir rechtzeitig vor unserem Auftritt in Berlin sein, so dass noch genügend Zeit für eine Probe, zum Essen und Umziehen gewesen wäre, doch nun kamen wir aufgrund der Ereignisse mit ca. 2 Stunden Verspätung in Berlin an. Professor Sandig stand bereits unruhig vorm Eingang des Gebäudes – wahrscheinlich der Akademie der Künste - und ich hatte das Gefühl, er hätte uns alle gerne einzeln umarmt, als wir ankamen. Wusste er bereits, was passiert war? Auf alle Fälle konnten wir nur eine kurze Stellprobe machen und uns umziehen. An Essen war nicht mehr zu denken. Mit einiger Verspätung begann dann unser Konzert, bei dem dann letztlich 17 Chorsänger entweder
umfielen oder gerade noch zu Fuß die Bühne verließen. Die mitgereisten Betreuer hatten alle Hände voll zu tun. Daran dürften wohl zum einen der Schock und zum anderen das fehlende Essen schuld gewesen sein. In der Pause, vor allem aber am Fernseher in Görlitz (wo wir anschließend noch
hinfuhren), erfuhren wir dann, was passiert war: ein Flugzeug des Typs TU-134 von der sowjetischen Fluggesellschaft AEROFLOT war um 17.03 Uhr im Landeanflug auf den Flughafen Berlin-Schönefeld in ein Waldstück bei Bohnsdorf neben der Autobahn gestürzt...

...viele schöne Konzerte und Begegnungen, aus denen bis heute Freundschaften hervorgegangen sind. Chorauftritte im Gewandhaus, z.B. das Jubiläumskonzert 1983, Weihnachtskonzerte im Neuen Gewandhaus, ein Konzert noch in der Kongresshalle am Zoo, Fahrten nach Schöneck (Vogtland) sowie eine (meine stimmbruchbedingt leider letzte Reise) 1987 nach Leningrad sowie Fernsehaufnahmen im Haus der heiteren Muse. Eine Aufnahme im damals neuen Sendesaal in der Springerstr. 24 ist mir ebenso im Gedächtnis geblieben, bei der wir in einer Probe zuvor zwei neue Lieder kennengelernt haben, u.a. das Lied „Mein Fohlen“. Wir hatten vor der Aufnahme selbst das Gefühl, dass wir die Liedmelodien nicht mehr können, jedoch ist uns das Wunder für beide Lieder gelungen, nur einmal (evtl. noch ein weiteres Mal „auf uns drauf“ singen zu müssen, wie es hieß), dann waren die Lieder im „Kasten“. Wir hatten nicht nur die Aufnahmezeit (bis zu 3 Stunden), sondern sogar die Regelprobenzeit von 2 Stunden unterschritten. Andere Male wurde uns motivierend für die nächste Probe Eis versprochen, wenn wir alles geschafft haben, was wir schließlich auch bekamen.
Die Zeit im Chor hat mich nachhaltig stark geprägt. So wurde ich Musiklehrer, Leiter zweier Schulchöre, singe aktiv sowohl im Chor, allen voran im Kammerchor Michaelstein, im vergangenen Jahr teilweise auch im Leipziger Kammerchor sowie als Solist. Einige Kompositionen Hans Sandigs habe ich von Zeit zu Zeit im Programm der Schulchöre. Möglich war es mir, da ich damals als Schüler der 7. Klasse die Chorsätze (in allen Stimmen) abgeschrieben habe.
Ich freue mich schon sehr auf das im März stattfindende Jubiläumskonzert und würde mich freuen, möglichst vielen Chormitgliedern aus meiner Zeit wieder zu begegnen.

Ich war 8 Jahre Sänger, zuerst im Vorschul-, danach im Kleinen und im Großen Kinderchor, Der Chor war meine Kindheit, Erinnerungen gibt es viele, an eindrucksvollsten wohl die an unseren Leiter und seine Frau, den Sandigs, Und unsere Solostimme ist mir noch gut in Erinnerung ... Bärbel Naumann! Und wenn es zu Chorlagern, Konzerten oder Fernsehauftritten ging, glich das meist einer Klassenfahrt, denn Jan Ittershagen und der Vorsitzende dieses Vereins Volker Knauth gingen mit mir zur Schule! Ich freue mich auf das Wiedersehen!

-> Unsere Reise nach Leningrad im August 1987 - Alle Chorkinder bekamen ja vom Rundfunk eine kleine finanzielle Anerkennung für jede einzelne Probe, für die Aufnahmen, Konzerte und Fernsehproduktionen. Dieses Geld wurde immer in regelmäßigen Abständen an die Chorkinder ausgezahlt und dabei jedoch ein gewisser Teil von jedem Chormitglied für die sogenannte Chorkasse einbehalten. Nachdem diese nun inzwischen ein ordentliches Ausmaß erlangt hatte, sollte sie nun für eine reine Vergnügungsreise für uns ausgegeben werden. Diese Reise fand schließlich im August 1987 für langjährige Chormitglieder statt, dauerte 6 Tage und führte uns nach Leningrad. Sie war in dieser Form einmalig, denn sie war
für uns ausschließlich zum Genießen da und ohne jegliche Auftrittsverpflichtung. Zwar bekam man in Leningrad recht schnell mit, wer wir sind, und Professor Sandig wurde gefragt, ob wir einen
Auftritt absolvieren würden, aber wir lehnten ab. Daran war sicher nicht nur die Tatsache schuld, dass wir ja nicht einmal Auftrittskleidung dabei gehabt hätten: die Reise sollte für uns ein reines Freizeiterlebnis bleiben. Nur vorm Besteigen des Flugzeugs beschlich so manchen in Erinnerung an
den 12.12.1986 ein ungutes Gefühl, da wir ebenfalls mit einer Maschine des Typs Tupolew von der Fluggesellschaft Aeroflot flogen. Aber auch mit den Flügen ging alles gut...

Der Kinderchor prägte meine gesamte Kindheit. Meine besten Freundinnen habe ich dort gefunden und viele schöne Erlebnisse sind unvergessen. Dazu gehören solche Veranstaltungen wie " Zwischen Frühstück und Gänsebraten " oder die Parade des Soldatenliedes mit dem Erich Weinert Ensemble, bei der wir als Kinder immer gewaltig verwöhnt wurden. Große Aufregung immer vor solchen Terminen - wie geht das Vorsingen aus, bin ich mit dabei und hat es die Freundin auch geschafft? Dann die Busfahrt zum Veranstaltungsort und schließlich die Aufzeichnung. Ich hatte wie viele Mädchen lange Haare und jedes Mal das Problem - Haare offen oder Zöpfe und manchmal gab es deswegen sogar Ärger mit dem Professor, der immer sehr auf ein ordentliches Aussehen achtete und dabei natürlich seine Meinung durchsetzte. Als Kind war das nicht einfach und ich musste in Görlitz mal alleine die Maske suchen und habe mich natürlich verlaufen. Da gab es schon mal Tränen. Beim Auftritt war dann alles vergessen und wir hatten Spaß. Viel Spaß gab es auch immer auf der Rückreise von unseren Auftritten. Dann durften wir im Bus nach Herzenslust singen und nicht selten klappten schwierige Stellen besser als beim Auftritt. Meine erste Chorfahrt ging an die Ostsee zum EWE. Da haben wir in Bungalows direkt am Meer geschlafen und es war einfach schön. Leider ist damals unser geliebter Probenleiter, Herr Probst, schwer gestürzt und verursachte damit eine große Aufregung. Zahlreiche Aufnahmen in Leipzig mit kleinen und großen Ereignissen sind unvergessen. Einmal haben wir in Gohlis in einer Kirche eine Aufnahme gehabt und dabei gab es eine Mittagspause. Da wir nicht so weit entfernt wohnten, sind wir nach Hause gegangen. Als wir dann auf dem Rückweg die Straßenbahn nutzen wollten, kam keine. Es war Wochenende und meine Freundin und ich waren den Tränen nahe und sahen uns schon im Kreuzfeuer berechtigter Kritik. Dann geschah das kleine Wunder: Ein Auto fuhr an die Haltestelle und lud uns zum Mitfahren ein. Am Steuer saß unser Prof. Sandig und war ganz nett. Gott sei Dank war es nicht allzu weit, denn wir zwei haben uns nicht gewagt, ein Wort zu sagen. Dafür waren wir viel zu aufgeregt und hatten gewaltigen Respekt vor ihm. Leider verging die Zeit im Kinderchor viel zu schnell und wir wurden älter. Längst gehörte ich zum Stamm und so durfte ich als eine der Jüngsten auch mit zu den Weltfestspielen nach Berlin fahren. Das war ein Riesenerlebnis. Die Länderempfänge, das tolle Camp, in dem wir gewohnt haben und die Superstimmung haben noch lange nachgewirkt. Dann folgten für mich ein Auslandsstudium und später mein Sohn Rajko und noch später meine Tochter Eileen. Irgendwie war es eigentlich selbstverständlich, dass auch meine Kinder Mitglied im Chor wurden und so eine lange Tradition fortsetzten. Na und ich konnte mich auch nicht trennen und bin bei vielen Chorlagern und Auftritten als Betreuer dabei gewesen. Eine andere Perspektive, aber nicht weniger schön. In Frankreich oder den Niederlanden gab es viel zu organisieren, aber im Mittelpunkt standen auch bei Herrn Berger die Kinder und hochklassige Auftritte. Alle diese Puzzleteile sind prägend für mich und mein Leben gewesen und ich möchte keines davon missen. Ich könnte noch stundenlang in Erinnerungen schwelgen und ganz viele Erlebnisse bleiben leider unerwähnt. Mir bleibt nur ein von ganzem Herzen kommendes Danke an alle, die mich auf diesem Weg begleitet haben und natürlich ganz besonders an Herrn Prof. Sandig, in dem ich immer so etwas wie einen väterlichen Freund gesehen habe. Er ist für immer unvergessen.

Die Liebe zur Musik, die Gemeinschaft und dadurch eine aktive
Freizeitgestaltung.

viele Erlebnisse...wunderbare Weihnachtskonzerte im Gewandhaus...die Chorreise nach St. Petersburg...die klangliche Qualität, der Anspruch des Chores, der mich immer irgendwie stolz gemacht hat...den ich heute rückwirkend noch bewusster schätze (nach meinen Erfahrungen mit westdeutschen Schulchören meiner Kinder) ...die persönliche Erfahrung auf der Bühne...im Rampenlicht zu stehen...hohe gesangliche Qualität liefern zu wollen ...die innere Freude nach einem gelungenen Konzert...

Die Chorzeit hat meine ganze Kindheit geprägt, ebenso die Freude am weiteren Musizieren. Unser Dr. Sandig war für uns eine große Persönlichkeit, die uns trotz Strenge auch väterlich vertraut war. An ihm habe ich oft spätere Chorarbeit gemessen.
Bei der täglichen musikalischen Arbeit mit Kindern mit Behinderung konnte ich aus dem großen Fundus des Chores schöpfen.
Seit 48 Jahren singe ich im Bachchor Ilmenau. Viele Oratorien, Kantaten, Motetten und andere Werke lernte ich dadurch kennen.

Die Weihnachtskonzerte jedes Jahr waren immer ein Highlight, ebenso wie das Probelager im Sommer. Dabei ist der Chor immer wieder ein ganzes Stück näher zusammen gerückt. Das hat ein familiäres Flair mit sich gebracht, das einzigartig und uns auch nicht mehr zu nehmen ist. Wenn ich heute im Kinderchorkonzert sitze - egal, wer den Chor dirigiert oder wie sehr sich der Chor verändert hat - dann ist das, vor allem zu Weihnachten, wieder da und tut mir sehr gut. Darüber hinaus war natürlich die Tournee in den USA sehr beeindruckend für mich; war ich doch erst zwölf Jahre alt. Wir hatten dort auch viele schöne Momente. Ich erinnere mich an ein nicht enden wollendes "Dona nobis pacem" in einer Kirche, wo auch ein paar Tränen gekullert sind, weil wir alle aufeinander eingestimmt waren. Wenn es sie auch selten gab, haben mir die Kooperationen mit den anderen MDR-Ensembles ebenfalls sehr viel Spaß gemacht. Ich erinnere mich z.B. an ein sehr anstrengendes aber aufregendes Philipp Glass-Konzert unter Fabio Luisi, bei dem auch das Sinfonieorchester und der Rundfunkchor mitgemacht haben. Dafür haben wir ewig geprobt. Da lagen oft die Nerven blank. Aber letztendlich war es ein Riesenerfolg! Außerdem noch sehr gut in Erinnerung ist mir das fulminante Projekt mit PK18. Da tauchte das Orchester hinter einem riesigen Vorhang auf, nachdem die Band eingeleitet hatte und wir haben von oben, von einer Empore runter gesungen. Dann gab es für alle Autogramme. Mein letztes Projekt war in Zusammenarbeit mit Carsten Gerlitz im Probelager, der sich für einige meiner Lieblingslieder (sozusagen aus der musikalischen Freizeit) tolle Chorsätze überlegt hat. Ich weiß heute noch, wie uns Herr Berger erklärt hat, was eine Rampensau ist, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben...

-Juli 1956: 1.Deutsches Kinderchortreffen beim Rheinischen Kinder- und Jugendchor in Wuppertal, Düsseldorf...,mit Weiterreise nach Fürth im Odenwald und Straßburg (hier Teilnahme an einem Arbeiter-Chortreffen)
-August 1956: Singen zur Einweihung des Zentralstadions anlässlich des 2.Deutschen Turn- und Sportfestes
-Mai 1957: 2.Deutsches Kinderchortreffen wieder in Wuppertal
-die Sommerzeltlager am Werbellinsee, Hölzernen See, in Boltenhagen
-an die Proben, Aufnahmen und die vielfältigen Auftritte.
-an die Verbundenheit der Familie Sandig mit dem Chor, die Geburtstagsfeiern von Hans Sandig mit Chorvertretern;

Meine kleine Tochter Ramona, kam durch mich zuerst in den Vorchor, da ich durch meine damalige Tätigkeit in der Studiotechnik sehr mit der Musik, insbesondere mit Alla und Dr. Hans Sandig verbunden war. Sie ermunterten mich, Ramona vorsingen zu lassen. Sie war damals etwa 4 Jahre alt. Alle waren von ihrer Stimme begeistert. Sie entwickelte sich musikalisch sehr gut, sodass sie während der Jahre sehr oft einen Solopart singen durfte. ...(u.a. Sandmannlied, Schallplatte von 1974" Besuch im Zoo", Solistin von" Storch Einbein " und " Es war einmal ein Regenwurm "); Es war durch meine Berufstätigkeit im unregelmäßigen Dienst oft sehr schwer, Ramona zu allen Proben, Veranstaltungen, usw. zu bringen, aber wir haben es immer geschafft. Für Ramona waren es sehr schöne Jahre, die sie im Kinderchor singen durfte.

Ganz besonders aufregend waren für mich die Konzertreisen, auch zu Weihnachten in den kleinen Orten wie Heiligenstadt. Besonders gefreut hat mich die Konzertreise und Kooperation mit Krakau, da ich polnische Eltern habe und meine Schwester in dieser Stadt geboren wurde. Meine Mutter durfte damals auch mitfahren. Ich habe tolle Freunde gefunden und durfte an verschiedensten Projekten mit richtig guten Musikern singen- sogar mit der Pop- Band Polarkreis 18. Über diese aufregende Zeit würde ich gerne noch einmal mit den Leuten aus dem Alt (und auch den anderen Stimmgruppen, aber vor allem aus dem Alt) sprechen, da ich mit Sicherheit leider einiges vergessen habe.

Konzerte Wuppertal und Straßburg 1956; Konzert- und Urlaubsreisen im Jahr 1958; Auftritte im Kurpark von Boltenhagen und Baarbe im Jahr 1960;

Als Tochter von Hans Sandig war der Chor immer Teil meines Lebens.

Die Erinnerung an das Gefühl im Gewandhaus auf der Bühne zu stehen ist unbeschreiblich, vor allem wenn ich "Sind die Lichter angezündet..." oder "Tausend Sterne sind ein Dom..." höre.

In den rund zehn Jahren meiner Mitgliedschaft im Rundfunkkinderchor gab es viele schöne Erlebnisse. Neben den unzähligen Proben und Aufnahmen (manchmal durften einige nach der Aufnahme mit in die obere Etage zu Frau Sandig in den Aufnahmeraum - immer ein Erlebnis) im Sendesaal in der Springerstraße (wenn dieser belegt war auch in der Kantine im Keller) und später in der Kongresshalle unterm Dach waren es auch die vielen Reisen zu kleinen und großen Auftritten, die mir in Erinnerung geblieben sind. Ob in Berlin im (ehemaligen) Palast der Republik, in Suhl oder anderswo, immer eine tolle Stimmung im Bus (und natürlich den einen oder anderen Tag schulfrei). Auch die Adventskonzerte im Alten Rathaus gehörten zur Tradition in der Vorweihnachtszeit. Gern erinnere ich mich auch an die Aufnahmen im Kindergarten in der Hohen Straße in Gohlis oder an die Rundfunksendung 7 bis 10 im Pleißeathen an einem Sonntag aus dem Forsthaus Raschwitz (in Anlehnung an die Sendung des Berliner Rundfunk 7 bis 10 im Spreeathen. Nicht vergessen sind die vielen netten Menschen, die uns betreut haben. Angefangen bei Frau Hanschmann im Vorschulchor bis zu Herrn Probst im kleinen Chor und dem Chorleiter Dr. Hans Sandig. Auch die guten Seelen Frau Rauhe und Frau Böttcher sind mir in Erinnerung geblieben. Insgesamt ein sehr prägender Teil meiner Kindheit und Jugend in dem natürlich auch viele Freundschaften entstanden sind.

Fest in meiner Erinnerung sind:
Der Fernsehauftritt im Haus der heitern Muse "Grünes Licht für weiße Mäuse"
Der Auftritt mit Goijko Mitic
Das 30. Chorjubileum
Die Weihnachtskonzerte im Rathaus
Die Aufnahmen im Funkhaus in der Springer Str.
Wir waren in der Zeit auch bei einem Festival mit dabei, das bekomme ich aber leider nicht mehr genau in mein Gedächtnis gerufen wann und wo es war.
Ich war von 1970 bis 1980 im Chor und ich möchte die Zeit nicht missen. Bin meiner Mutti heute noch dankbar, dass sie mir das ermöglicht hat.
Sehr gern erinnere ich mich an Dr. Sandig, Herrn Probst und Frau Raue.

Schöne Chorreisen,  besonders die Dänemark-Reisen sind mir in besonderer Erinnerung; Urlaube an der Ostsee (Thyssow); Konzert auf der Wartburg in Eisenach; Meine Chorarbeit mit dem Doppelquartett

Chorreisen Schallplattenaufnahmen

Schöne Auftritte in der gesamten DDR, tolles Gemeinschaftsgefühl, das uns auch heute noch im kleinen Kreis zusammenführt.

Erfahrungen: Das gemeinsame Singen macht glücklich, lässt Freundschaften wachsen, die fürs ganze Leben halten. Zielstrebigkeit und Disziplin sind unerlässlich für gute Leistungen - eine Erkenntnis fürs Leben.

Besondere Erlebnisse haben mich während der Zeit im Chor geprägt:
- die zweimal wöchentliche Proben im Bachsaal, Lortzingsaal, Kongresshalle, Reichsstrasse (Spezieller Geruch!!), Aufnahmen im Funkhaus.
-die vielen Reisen in das Ausland (z.B. BRD; Frankreich)
-die vielen Urlaube mit dem Chor am Werbellinsee, Boltenhagen, Baabe

Proben in der Springerstraße und im Uniriesen, Proben mit Herrn Berger, Konzert mit Konstantin Wecker, Konzert im Erlebnisbergwerk Sondershausen, Konzertreise USA, alle Weihnachtskonzerte - einmal mit Solo im Gewandhaus, The Dresden Soul Symphony, Konzert mit Philip Glass - und sehr viel Freude und Spaß am Singen, die Zeit zusammen mit meinen Freunden zu verbringen....

In den rund zehn Jahren meiner Mitgliedschaft im Rundfunkkinderchor gab es viele schöne Erlebnisse. Neben den unzähligen Proben und Aufnahmen (manchmal durften einige nach der Aufnahme mit in die obere Etage zu Frau Sandig in den Aufnahmeraum - immer ein Erlebnis) im Sendesaal in der Springerstraße (wenn dieser belegt war auch in der Kantine im Keller) und später in der Kongresshalle unterm Dach waren es auch die vielen Reisen zu kleinen und großen Auftritten, die mir in Erinnerung geblieben sind. Ob in Berlin im (ehemaligen) Palast der Republik, in Suhl oder anderswo, immer eine tolle Stimmung im Bus (und natürlich den einen oder anderen Tag schulfrei). Auch die Adventskonzerte im Alten Rathaus gehörten zur Tradition in der Vorweihnachtszeit. Gern erinnere ich mich auch an die Aufnahmen im Kindergarten in der Hohen Straße in Gohlis oder an die Rundfunksendung 7 bis 10 im Pleißeathen an einem Sonntag aus dem Forsthaus Raschwitz (in Anlehnung an die Sendung des Berliner Rundfunk 7 bis 10 im Spreeathen. Nicht vergessen sind die vielen netten Menschen, die uns betreut haben. Angefangen bei Frau Hanschmann im Vorschulchor bis zu Herrn Probst im kleinen Chor und dem Chorleiter Dr. Hans Sandig. Auch die guten Seelen Frau Rauhe und Frau Böttcher sind mir in Erinnerung geblieben. Insgesamt ein sehr prägender Teil meiner Kindheit und Jugend in dem natürlich auch viele Freundschaften entstanden sind.

Schöne Auftritte in der gesamten DDR, tolles Gemeinschaftsgefühl, das uns auch heute noch im kleinen Kreis zusammenführt.

Gunter Berger war ein großartiger Chorleiter und die Zeit im Kinderchor war für mich unvergesslich. Ich erinnere mich gern an die Konzertreisen nach Verona, Le Puy und Australien (und an viele andere Orte innerhalb und außerhalb Deutschlands) und die vielen Konzerte im Gewandhaus.

An meine Zeit im Chor habe ich nur gute Erinnerungen. Was für mich das schwerste war, ich musste mir als erstes das sächsisch sprechen abgewöhnen. Unser Dr. Sandig legte da großen Wert drauf. Disziplin, Pünktlichkeit, Rücksichtnahme, auch dies musste ich dort lernen. Besonders schwer fand ich das Stillstehen beim Singen, was ja heute kaum ein Chor noch macht.

Fernsehauftritte und Konzerte

Fest in meiner Erinnerung sind: Der Fernsehauftritt im Haus der Heiteren Muse "Grünes Licht für weiße Mäuse"; der Auftritt mit Goijko Mitic; das 30. Chorjubiläum; die Weihnachtskonzerte im Rathaus; die Aufnahmen im Funkhaus in der Springer Straße, ...
Wir waren in der Zeit auch bei einem Festival mit dabei. Ich war von 1970 bis 1980 im Chor und möchte diese Zeit nicht missen. Ich bin meiner Mutti heute noch dankbar, dass sie mir das ermöglicht hat. Sehr gern erinnere ich mich an Dr. Sandig, Herrn Probst und Frau Raue.

Ich kann mich an viele schöne Erlebnisse während meiner Chorzeit von 1979 bis 1993 erinnern. Die Reise nach Leningrad war wunderschön. Die zahlreichen Konzerte prägten - insbesondere das Konzert, welches wir nach dem Flugzeugabsturz in Berlin aufführten. Den Flugzeugabsturz sahen wir vom Bus aus und kamen danach verspätet zum Konzert. Die Gemeinschaft, das gemeinsame Singen, die Erfolge bei Auftritten, Fernsehproduktionen sowie Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen - all das waren prägende Erlebnisse für mich. Es war für mich eine gute und intensive Kindheit und Jugend mit dem Rundfunkkinderchor und später dann mit dem MDR Kinderchor, welche ich gern auch meinen Kindern (Sebastian und Elisa) ermöglichen wollte. Den Wert dieser Erfahrungen kann man mit Worten nicht beschreiben. Ich bin einfach nur dankbar für diese schöne Zeit und stolz auf meine Kinder, dass auch sie diesen Weg gehen dürfen und wollen. Und ich bin sehr stolz auf diesen tollen Chor, der auch weiterhin eine gute Arbeit macht, tolle Konzerte gibt und für die Kinder ein zweites Zuhause bietet. Angefangen von Stimmbildung und Notenlehre bietet der Chor auch heute noch eine fundierte musikalische Ausbildung für die Kinder und ist zugleich Heimat für Gemeinschaft und Freundschaft. Daher - weiter so! Unsere Familie bleibt gern weiterhin dabei!

Gern erinnere ich mich an unsere ersten Tanzversuche, an Auftritte im Friedrichstadtpalast, in der Kongresshalle, an unseren Besuch bei den Störtebecker Festspielen, die Zusammenarbeit mit den "Likedeelern", die dort gesungen haben. Schön war es auch, die vielen Künstler aus der DDR und dem Ausland zu erleben, die natürlich bereitwillig Autogramme gaben. Fernsehsendungen mit Meister Nadelöhr, Faschingsveranstaltungen, auf dem Segelschulschiff "Wilhelm Pieck" in Rostock, im Tierpark Berlin, ich möchte nichts vermissen, es waren wundervolle Erlebnisse.
Die Zeit im Kinderchor (ich war fast 10 Jahre drin), möchte ich nicht vermissen.

... Beethovens Neunte unter der Leitung von Franz Konwitschny 1959 ...

Fernsehaufnahmen ("der Schulmeister" von G. Ph. Telemann mit H.Ch. Polster, H. G. Ponesky, H. Quermann, etc.), Schallplatten (z.B. Besuch im Zoo) Cantus- Firmus-Chor in der Matthäuspassion mit Uni-Chor unter H. J. Rotzsch in der Paulinerkirche 1 Jahr vor Sprengung, Oper (Hänsel und Gretel, Wildschütz, La Boheme), Rundfunkaufnahmen.....

... tolle Konzerte und Rundfunk-Aufnahmen (Arbeiterfestspiele; "Zwischen Frühstück und Gänsebraten"; "Sind die Lichter angezündet"; "Kantate im Zoo" usw.); regelmäßige Stimmbildung; 2x pro Woche Chorprobe; Erinnerungen an Herrn Probst und Frau Hanschmann, die im Wechsel mit Hans Sandig die Proben geleitet haben; Wir waren eine tolle Gemeinschaft und dass alles gut klappte, haben wir der tollen und strengen Leitung von Hans Sandig zu verdanken...

Ich erinnere mich gern an die Fernsehauftritte und besonders die Konzerte zur Adventszeit. Eine ganz besondere Erinnerung habe ich an die Auftritte im damaligen "Haus der heiteren Muse" beim Kinderfasching mit Meister Nadelöhr.
Dann fand ich die Kinderferienlager an der Ostsee sehr schön.

Als ich im Januar 1966 (mit grade mal 4 Jahren) in den Vorschulchor des Sender Leipzig aufgenommen wurde, da ich noch nicht lesen konnte, lehrte uns Frau Hanschmann alles auswendig zu singen,
Die erste Fernsehsendung "Da liegt Musike drin" mit Reiner Süß war eine Ostersendung; wir lernten ein Medley "Alle Vögel sind schon da" - kann ich heute noch; Das Pappei, welches wir uns danach aussuchen durften existiert sicher auch noch.

Ich war 11 Jahre in 3 Chören und habe meine ganze Kindheit dort gesungen ab 1965 Vorschulchor, dann kleiner Kinderchor und dann großer Kinderchor bis 1976 - habe viele schöne Erinnerungen an die Chorzeit;
- viele Rundfunkaufnahmen im Funkhaus (lustig waren die  "Streitereien" von Ala Sandig und Dr. Hans Sandig)
-gute Stimmbildung
-war mehrmals mit in Görlitz bei Fernsehsendung "Zwischen Frühstück und Gänsebraten "
- Chorreise nach Prag; Zookantate; König Midas; 1973 "Weltfestspiele "
- Lied Aufnahme mit Dagmar Frederic im DHFK Studio,  ...

Ich durfte viele interessante Erfahrungen als aktives Chormitglied bei den verschiedenen Auftritten, Aufnahmen und Proben sammeln. Es war einfach eine schöne, erlebnisreiche Zeit.

... Reise nach Dänemark 1956: Treff mit Chor in Kopenhagen (dänischer Leiter: Einar Kamp); gemeinsame Rundfunkaufnahmen; gemeinsames Singen; erste Fernsehsendung 1954 oder 1955...

.. etwa 15 Fernsehsendungen  u.a. im Studio Engelsdorf, Berlin, Aue, Görlitz ... davon 3xZwischen Frühstück und Gänsebraten - scheinbar gibt es ja davon keine TV-Aufzeichnungen mehr!?                                    
- viele Weihnachtskonzert (im Stehen!) in Schulen
- 2x wöchentlich Proben in der Kongresshalle (oben)
- 1968 Zugfahrt (nicht Flug!) nach Bulgarien (Schumen & Ferienlager - das Foto auf der Strandtreppe suche ich heute noch!!!) und zittern bei der Rückfahrt (ohne Stopp) durch die besetzte CSSR
- überhaupt eine super und prägende Zeit

...am 21. Juni 89 hatte Professor Sandig auch einige besonders langjährige und verdienstvolle Chormitglieder eingeladen. Im Laufe des Abends gesellte er sich zu uns an den Tisch und erzählte uns, dass im August eine Reise des Rundfunkkinderchores Leipzig in die BRD geplant war, zu der
er explizit uns mitnehmen wollte. Ich weiß nicht mehr, ob er das Ziel und den Anlass nannte – das war für uns in dem Moment sowieso zweitrangig. Uns blieb vor Erstaunen und Freude erst einmal innerlich der Mund offen stehen und wir waren völlig aufgeregt! Die Reise sollte im August – ich
glaube, gegen Ende – stattfinden. Da es bereits kurz vor den Sommerferien war und die Reise ja in den Sommerferien stattfinden sollte, fragte er uns, ob wir uns vorstellen könnten, dort mit hin zu
fahren. Natürlich sagte jeder von uns sofort begeistert zu, egal, was er dort für Pläne bereits hatte. Für eine solche Chance hätte jeder seine bisherigen Pläne „über den Haufen geworfen“! Doch leider kam es dann nicht zu der Reise. Die offizielle Begründung, von der ich hörte, lautete, die Zeit hätte
nicht ausgereicht, um für uns die Reisepässe auszustellen. (Wir vermuten ja eher, die Zeit hätte nicht ausgereicht, die beteiligten Familien seitens der Staatssicherheit bis dahin hinreichend zu überprüfen…) Ich weiß, dass es immer ein besonderer Herzenswunsch von Professor Sandig war,
noch einmal mit seinem Chor in den Westen reisen zu können. Die besondere Tragik dieser Begebenheit besteht nun darin, dass Professor Sandig dann am 23. September 1989 plötzlich und unerwartet verstarb. Nur wenige Wochen später öffneten sich die Grenzen zu Westdeutschland, und man hätte dann nur noch einen Bus bestellen brauchen und jede Reise antreten können. Professor Sandig war dieses Erlebnis leider nicht mehr vergönnt. Ich muss oft an diese Situation im Sommer
und Herbst 1989 denken, und es macht mich immer noch sehr traurig...

Sehr gern erinnere ich mich an die Reisen zum Chortreffen in Wuppertal, Düsseldorf usw. (1955? und 1956?), und an die Reise nach Prag 1960.
Auch an die Uraufführung der Zookantate im Erfurter Zooerinnere ich mich gern. Sehr stark geprägt hat mich die Mitwirkung bei Schallplattenaufnahmen und Konzerten mit dem Großen Rundfunkchor unter Herbert Kegel (Carmen, Carmina Burana u. a.) oder auch im Jugendchor das Mitsingen in der" Neunten Sinfonie" und der "Deutschen Sinfonie" von Hanns Eisler.
Noch heute halte ich dem Rundfunkorchester und dem Rundfunkchor die Treue mit einem Konzertanrecht.

Fühlte mich gut aufgenommen und gut aufgehoben in einer sehr herzlichen Gemeinschaft. Ein wenig war ich auch stolz auf das Ergebnis unseres gemeinsamen Singens oder auch stolz, was Dr. Hans Sandig aus uns "rausgeholt" hat; Zweimal mit dem Chor in Boltenhagen gewesen. Habe ein warmes, dankbares Gefühl, wenn ich daran denke.

Ich war Mitglied im Rundfunkkinderchor seit 1961 - Konzertreise mit dem Jugendchor nach Bulgarien 1968; Teilnahme am Bachfest 1970
Teilnahme am Freundschaftstreffen in Leningrad 1972...

Die Zeit im kleinen, großen Kinderchor und Jugendchor bis zu meinem Studienbeginn 1969 hat meine Kindheit sehr geprägt. Freundschaften bestehen bis zur heutigen Zeit, gemeinsame Interessen und Erinnerungen an schöne Zeiten, Fahrten, Aufnahmen und Fernsehsendungen sind unvergessen. Deshalb ist es auch immer wieder eine große Freude ehemalige Mitsänger wiederzusehen und zu treffen. Ich freue mich sehr auf den März 2018.

... Gemeinschaft, Konzertreisen, z.B. nach Westdeutschland und Frankreich. Disziplin und Zuverlässigkeit gelernt. Viel Freude erlebt und Freundschaften gebildet, die bis heute anhalten...

... Viele schöne Auftritte in der ganzen Republik, außerdem habe ich meinen Mann im Chor kennen gelernt...

... Chorreise an die Ostsee - Chorreise nach Berlin und die verschiedenen
Chorauftritte; Besonders hat mich im Chor beeindruckt, wie Hans Sandig in seiner väterlichen und konsequenten Art mit uns umging.
Einmal hatte ich mich sehr ängstlich gemeldet, weil ich ein Lied
aus Gewissensgründen nicht mitsingen wollte und Er hat kein
Problem daraus gemacht. Ich durfte es weglassen. Das war für
mich als kleines Mädchen sehr erleichternd. Die meisten Lieder haben mich durch mein ganzes Leben begleitet. Ich singe heute noch in einem Kirchenchor mit.

Ich war von 1980 bis 1989 Mitglied des Rundfunkkinderchores Leipzig. Diese Zeit wird mir unvergesslich bleiben. Der Chor war eine tolle Gemeinschaft und das Singen hat viel Spaß gemacht. In Erinnerung sind mir vor allem die Weihnachtskonzerte im Gewandhaus geblieben. Beim Lied „Sind die Lichter angezündet“ bekomme ich heute noch Gänsehaut, sobald das Vorspiel erklingt.

... Konzerte auf der Parkbühne, Weihnachtskonzerte, Chorreisen nach Binz und nach Bulgarien sowie Funk- und Schallplattenaufnahmen...... Chorfahrt nach Bulgarien, Teilnahme an der Fernsehsendung "Zwischen Frühstück und Gänsebraten", Teilnahme bei den Aufführungen in der Oper-Hänsel und Gretel- und in der MUKO im Wildschütz..

Die Chorzeit hat mich in meiner Kindheit/Jugend geprägt. Ich verbinde damit positive Gemeinschaftserfahrungen und denke immer gern an diese Zeit zurück. Ich war Mitglied im Großen Rundfunkkinderchor von 1964 und später im Jugendchor bis 1970 bis zum Beginn meines Studiums in Berlin. Diverse Chorauftritte, Konzerte verbunden mit lustigen Busreisen, Weihnachtskonzerte im Alten Rathaus und nicht zuletzt Platten-Aufnahmen im Funkhaus Springerstrasse sind mir gut in Erinnerung geblieben. Jetzt als Mitglied im Freundeskreis versuche ich einen kleinen Beitrag für die heutigen jungen Sängerinnen und Sänger zu leisten und damit auch die derzeitigen Aktivitäten und Entwicklung des Chores zu verfolgen...

- Freude am Musizieren schlechthin
- Disziplin für alle Lebenslagen
- Gemeinschaftsgeist
- besondere Freude im Chorlager
- Spaß am gemeinsamen Singen bis heute (Kantorei Markranstädt)
- Vor über 50 Jahren war eine Fahrt nach Berlin o. Dresden eine halbe
   Weltreise!!!
- schöne Erinnerungen an Fernsehsendungen...

Von 1975-1985 war ich aktives Mitglied im Rundfunk- Kinderchor- Leipzig, erst kleiner, dann großer Chor. Eine Schulfreundin wollte nicht allein gehen und nahm mich zum vorsingen mit, sie fiel durch, ich hatte bestanden, und so begannen 10 wunderbare Jahre an die ich auch heute noch oft zurück denke. 2 × in der Woche Probe im Zoo bei Dr. Sandig, Herrn Probst oder Herrn Leiphold, Stimmbildung hatte ich bei Frau Grund. Die vielen Laufbandaufnahmen im Kindergarten ,Rundfunkaufnahmen im Funkhaus Springerstraße, viele Fernsehauftritte (z.B. bei Frühstück und Gänsebraten oder Oberhofer Bauernmarkt), Chorauftritte in der ganzen Republik, die schönen Weihnachtskonzerte erst im alten Rathaus, später im Gewandhaus und das Chortreffen in Olomouc. Es war toll und ich denke heute noch gern an die vielen schönen Erlebnisse. Habe noch einige Autogrammkarten aus dieser Zeit, nur meine dicke Liedermappe ging verloren. Leider verblassen viele Liedmelodien und Texte, die ich gern wieder einmal hören und singen würde...aber als Sopran würde das nicht mehr klappen. Ich erinnere mich u.a. jedes Mal bei "Sind die Lichter angezündet" an unseren Dr. Sandig, wie er uns mit dem Rücken zum Publikum gewandt immer in der dritten Strophe das i beim Weinachtfriede zeigte, trotzdem schafften es immer wieder einige Weihnachtsfreude zu singen. Bei Falschsängern während der Proben mussten wir Reihe für Reihe einzeln vorsingen, bis der Übeltäter gefunden war, davor hatte ich immer Angst Bei den Tonaufnahmen wurde immer und immer wieder eine Zeile oder eine Strophe wiederholt bis es wirklich perfekt war, das dauerte... Bei den Laufbandaufnahmen hatten wir es mit Frau Sandig im Ü- Wagen auch nicht immer leicht. ...

Viele schöne Reisen, Konzerte. Das Zusammengehörigkeitsgefühl habe ich so nie wieder erlebt. Die Liebe zur Chormusik ist für immer geblieben.

. Einprägsame Konzerte mit Hans Sandig
. Erlebnisreiche Ferienfahrten im Sommer an die Ostsee
. Konzertreise 1960 nach Prag
. Konzertreise 1964 nach Budapest (im Jugendchor)
. Wunderbare Chorgemeinschaft, die mich in jungen Jahren sehr prägte

Als Kind geschiedener Eltern wuchs ich mit meinen 2 Brüdern ohne Vater bei unserer Mutter auf. Sie hatte keine Berufsausbildung, hat zu Hause geschneidert und uns so durchgebracht.  Mit meiner Aufnahme in den Chor 1955, veränderte sich mein Leben entscheidend. Das Leben in dieser Gemeinschaft hat mich geprägt und vorwärts gebracht. Dr. Sandig (zu dem Zeitpunkt dieser Titel) war für uns Kinder so etwas wie eine Vaterfigur. Gute Leistungen in der Schule wurden gefordert und waren für mich Ansporn. Die Ferienlager sind mir immer in bleibender Erinnerung geblieben, konnte doch meine Mutter mir keinerlei Reisen bzw. Urlaub ermöglichen. Ich wäre ohne den Chor nicht zu Hause rausgekommen, wie man so schön sagt.
Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass der Chor der entscheidende Schritt meiner Kindheit war, vor allem mein Selbstbewusstsein gestärkt hat.

... Aufführungen der "Zoo-Kantate", Weihnachtskonzerte
Teilnahme an der Fernsehsendung "Zwischen Frühstück und Gänsebraten", Auftritt bei "Alte Liebe rostet nicht" ...

Viele tolle Auftritte mit dem kleinen und großen Rundfunk-Kinderchor unter der Leitung von Hans Sandig. Chorlager, Jubiläum und eine wundervolle Zeit.

... Aufnahmen im Funkhaus Springerstraße, TV-Auftritte wie "Zwischen Frühstück und Gänsebraten, die Aufzeichnung dieser Sendung in Görlitz,
eine Auslandreise nach Prag;

Während meiner Chorzeit sind enge Freundschaften entstanden, die ich nicht missen möchte. Ich habe mich auf jede Probe bzw. auf jeden Auftritt gefreut, konnte ich doch gemeinsame Zeit mit Freunden verbringen, die mein Hobby teilten. Mit großer Disziplin und Freude bin ich dafür zweimal wöchentlich zu den Proben durch die halbe Stadt gefahren. Unvergessen ist für mich Onkel Otto, der immer für uns da war.
Unsere Auftritte bei "Zwischen Frühstück und Gänsebraten" oder die Rundfunkaufnahmen mit Prof. Sokolow sind eine wertvolle Erinnerung.
Die Chorfahrt nach Bulgarien im Sommer 1968 war toll, aber auch alle Busreisen in der Gemeinschaft zu auswärtigen Auftritten habe ich geliebt.
Ich habe während meiner Zeit im Chor eifrig alle Zeitungsausschnitte und Fotos gesammelt und in einer Mappe zusammengestellt, die ich bis zum heutigen Tag hüte.

... Wir haben gemeinsam im Leipziger Zoo gesungen. ... Wir haben die Schallplatte "Besuch im Zoo" in der Leipziger Springerstraße aufgenommen. .. Ich erinnere mich an eine Liedfolge um den "Rittersporn". Ist die noch bekannt? ...

Ich kann mich an viele schöne Erlebnisse während meiner Chorzeit von 1979 bis 1993 erinnern. Die Reise nach Leningrad war wunderschön. Die zahlreichen Konzerte prägten - insbesondere das Konzert, welches wir nach dem Flugzeugabsturz in Berlin aufführten. Den Flugzeugabsturz sahen wir vom Bus aus und kamen danach verspätet zum Konzert.
Die Gemeinschaft, das gemeinsame Singen, die Erfolge bei Auftritten, Fernsehproduktionen sowie Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen - all das waren prägende Erlebnisse für mich. Es war für mich eine gute und intensive Kindheit und Jugend mit dem Rundfunkkinderchor und später dann mit dem MDR Kinderchor, welche ich gern auch meinen Kindern (Sebastian und Elisa) ermöglichen wollte. Den Wert dieser Erfahrungen kann man mit Worten nicht beschreiben. Ich bin einfach nur dankbar für diese schöne Zeit und stolz auf meine Kinder, dass auch sie diesen Weg gehen dürfen und wollen. Und ich bin sehr stolz auf diesen tollen Chor, der auch weiterhin eine gute Arbeit macht, tolle Konzerte gibt und für die Kinder ein zweites Zuhause bietet. Angefangen von Stimmbildung und Notenlehre bietet der Chor auch heute noch eine fundierte musikalische Ausbildung für die Kinder und ist zugleich Heimat für Gemeinschaft und Freundschaft. Daher - weiter so! Unsere Familie bleibt gern weiterhin dabei!

"Da liegt Musike drin" - war ein tolles Erlebnis! "Zwischen Frühstück und Gänsebraten" wurde in Görlitz aufgezeichnet.... Wir bekamen Autogrammkarten vom "Golden Gate Quartett"; ... Reinhard Lakomy spielte bei der Musike Klavier. ...Den "Brezelmann" spielte Rainer Süß.

In Italien haben wir nicht nur einen Preis mitgenommen! ... haben wir die USA gemeinsam mit dem Chor besucht.

... Tom übernahm freiwillig mit einem gepolsterten Bauch die Rolle vom Wirt bei "Tischlein deck dich! ...

.. Eine Querflöte gehörte für mich zur Begleitung der Kinderlieder im Rundfunkkinderchor; Huhn, Schwein und Adler kamen immer gut an.

Die Proben im Studio Reichsstraße waren nicht nur ein zeitlich fester Rahmen sondern auch das stete Treffen mit Freunden unter dem festen Willen, unter Dr. Hans Sandig gesangliche Höhepunkte zu erleben und mit zu gestalten. Der Zirkel war so intensiv, dass es kaum anderer Freundschaften bedurfte. Das auswendige Einstudieren der atonalen Deutschen Sinfonie von BRECHT/EISLER ist ebenso im Gedächtnis geblieben wie die erlebnisreichen Konzertreisen nach Berlin und zum Zirkelstein, nach Prag und Budapest. Unvergessen sind auch die anstrengenden Studioaufnahmen in der Springerstraße unter der strengen Aufsicht von Frau Sandig. Zu den erinnerungswürdigen Treffen zählen aber auch die Chefgeburtstage im Hausgarten, im Gartenverein und im Superhotel sowie die ergreifende Trauerfeier in der großen Halle des Südfriedhofs. Einen schönen Rückblick gibt es stets bei den Herbsttreffen im Ratskeller.

Gern denke ich an „Onkel Otto“ und Frau Böttcher, an Reisen ins Ostseestudio nach Rostock für Aufnahmen „Melodie im Zoo“. Aufnahmen im großen Sendesaal in der Springerstraße, „Kunterbunte Ostereier“ in Berlin und viele schöne andere Auftritte und Reisen. Wobei sich das in dieser Zeit noch in Grenzen hielt. Es war eine wunderschöne Zeit mit Dr. Hans Sandig und seiner Frau Alla.



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" 70 Jahre MDR-Kinderchor - Ich war dabei! - Ich bin dabei!"